Aktuelles
"Essen auf Rädern" aus SAW
Elbe-Jeetzel-Ztg. · 19.7.2011
"Eine sinnvolle Ergänzung"
Elbe-Jeetzel-Ztg. · 12.7.2011
Therapiezentrum eingeweiht
Elbe-Jeetzel-Ztg. · 1.7.2011
"Neue Pflegedienstleitung"
Elbe-Jeetzel-Ztg. · 26.4.2011
"Voll ausgelastet - mehr ist nicht drin"
Elbe-Jeetzel-Ztg. · 8.4.2011
Presse-Archiv
Presse-Archiv 2009
9.12.09
Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung
'Umwandlung ist beschlossen'
Aus Verein Diakonische Einrichtungen wird gGmbH
by Lüchow. Die Mitgliederversammlung der Diakonischen Einrichtungen (DE) im evangelischen
Kirchenkreis hat die lange vorbereitete Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH beschlossen. Gesellschafter sind
der Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg und die beiden Kirchengemeinden Breselenz und Küsten. Notwendig
geworden war diese Umwandlung, weil die Landeskirche dem Verein zur Auflage gemacht hatte,
einen starken Partner in das Unternehmen einzubinden.
Dieser Partner, der zunächst elf Prozent des Stammkapitals halten wird, sind die Diakonischen Heime in Kästorf,
die im kommenden Jahr in die GmbH eintreten werden. Der Gesellschaftsvertrag hält die Möglichkeit im Blick,
dass der Verein Diakonische Heime in Kästorf bis 2013 auch die Mehrheit an der GmbH übernehmen kann.
Probst Stephan Wichert-von Holten betonte, dass mit dem Einstieg von Kästorf auch die Risiken des Unternehmens geteilt seien.
Mit der GmbH-Bildung werden die DE unter dem neuen Namen "Diakonische Einrichtungen Wendland gemeinnützige GmbH" firmieren.
Im vergangenen Jahr warben die DE Fremdmittel für die verschiedenen Bauvorhaben in Höhe von knapp 700.000 Euro ein.
Damit sei, so Vorstand Wolfgang Kraft, die Finanzierung der Neubauten der beiden Appartementgebäude der Reha Dannenberg auf eine
gute Grundlage gestellt worden. Die DE setzten 2008 rund 3,2 Millionen Euro um.
Das Geschäftsjahr schloss mit einem Defizit von rund 16.000 Euro. Die Mitgliederversammlung erteilte für das Jahr 2008 dem
damaligen Vorstand Bernt Renzenbrink die Entlastung.
Für das Jahr 2009 gab Kraft eine wesentlich bessere Prognose. Er erwartet einen Gewinn in fünfstelligem Bereich,
der der Stammeinlage zugeführt werden soll. Diese Wendung zum Guten liege, so Kraft unter anderem darin begründet,
dass die Reha mit den neuen Gebäuden gut ausgelastet sei und die Umstrukturierung im Bereich Essen auf Rädern das Defizit
dort deutlich verringert habe. Ab 2010 soll dieser Bereich als Juniorenfirma geführt werden, von ehemaligen Absolventen
der Jugendwerkstatt im Juniorbahnhof Dannenberg. Begonnen haben mittlerweile auch der Neubau des Therapiezentrums der Reha Dannenberg.
Der Aufsichtsrat, so dessen Vorsitzender Pastor Klaus-Markus Kühnel, habe in den vergangenen Monaten "intensiv die
Planung der Umwandlung gesteuert". Dazu wurden Gespräche mit den leitenden Gremien des Kirchenkreises, aber auch mit dem
Diakonischen Werk Hannover und den Diakonischen Heimen Kästorf geführt. Außerdem hat der Aufsichtsrat die Anstrengungen zur
Konsolidierung des Vereins begleitet, die in den Neubauten der Appartementgebäude sichtbaren Ausdruck fanden. Schließlich war es
Aufgabe des Aufsichtsrates, einen Nachfolger für Vorstand Renzenbrink zu finden. Das gelang mit "gutem Erfolg", seit April ist
Wolfgang Kraft im Amt.
Kühnel erinnerte daran, dass vor gut sechs Jahren die neue Struktur der Diakonischen Einrichtungen mit dem Aufsichtsrat als
Kontrollorgan installiert worden war. Seitdem seien verschiedene Krisen zu meistern gewesen. Unter anderem darum habe sich der
Arbeitsaufwand als erheblich größer erwiesen als erwartet. Keiner derjenigen, die sich damals auf diese Arbeit eingelassen haben,
hätte wirklich gewusst, was auf ihn und sie zukam. Wenn doch, dann hätte es sich manch einer wohl anders überlegt.
Trotzdem habe es sich gelohnt, bilanzierte Kühnel: "Heute stehen die Diakonischen Einrichtungen gut da". Möglich geworden sei das,
weil die Diakonischen Einrichtungen sich stets als ein Teil der Kirche im Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg wissen konnten und von daher
alle Schwierigkeiten gemeinsam getragen worden seien. Mit der Umwandlung in eine gGmbH rücke die Arbeit wieder ein Stück näher an
die Kirche heran, sagte Kühnel. Er dankte ausdrücklich allen Mitstreitern im Aufsichtsrat und den Männern und Frauen in den kirchlichen
Gremien, die die Diakonischen Einrichtungen mitgetragen haben.
5.6.09
Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung
Ein Traum hat sich erfüllt
Dannenberg: Baubeginn am Reha-Zentrum
rg Dannenberg
In der Jeetzelstadt haben die Bauarbeiten
am Therapiezentrum der Reha-Dannenberg begonnen. Mit der Grundsteinlegung fiel am Mittwoch
im Beisein von Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann der Startschuss für
das 1,6-Millionen-Euro-Projekt und damit für den weiteren Ausbau des Standortes Dannenberg zu
einem Zentrum für die Rehabilitation psychisch kranker Menschen in Niedersachsen.
"Ein Traum hat sich erfüllt", freute sich während der Feierstunde der ehemalige Geschäftsführer
der Diakonischen Einrichtungen Lüchow-Dannenberg, Bernt Renzenbrink.
Denn noch vor wenigen Jahren stand die Betreuung psychisch kranker Menschen in Dannenberg vor dem Aus: "Die Einrichtungen waren nicht mehr zeitgemäß", erinnert Renzenbrink. Dank der guten und engen Zusammenarbeit von Diakonie, Landeskirche, Stadt Dannenberg, Samtgemeinde sowie dem Land und der Deutschen Rentenversicherung sei es gelungen, ein Finanzierungskonzept auf den Weg zu bringen und die Reha-Dannenberg "für die Zukunft aufzustellen. Dafür können wir dankbar sein".
3.6.09
Quelle: D·E aktuell
Einweihung der Appartementhäuser
Anläßlich der Einweihung der Appartementhäuser der REHA-Dannenberg im Develangring
enthüllte Werner Götz - Maler und Bildhauer aus Nienwalde - eine seiner Skulpturen: "Pirouette".
Die zweite Skulptur "Kletterer" steht am Dannenberger 'Querdeich'. Die Arbeiten wurden gestiftet
von den bauausführenden Firmen.
Aufn.: D. Schüler

2.4.09
Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung
DE Vorstand: wieder ein Senior
Bernt Renzenbrink gibt sein Amt an Wolfgang Kraft weiter - Der ehemalige Alsterdorf-Vorstand lebt in Trebel
by Lüchow Seit gestern haben die Diakonischen Einrichtungen (DE) Lüchow-Dannenberg einen neuen Vorstand: Wolfgang Kraft. Auch er ist ein "Senior" im Ruhestand, Mitglied im Verein "Senior Consulting Service Diakonie", den Bernt Renzenbrink, der bisherige DE-Vorstand, einst in Erwartung seines eigenen Ruhestandes gegründet hatte.
Vor den Plänen für den Juniorbahnhof: Bernt Renzenbrink (links) und Wolfgang Kraft, der neue Vorstand der
Diakonischen Einrichtungen Lüchow-Dannenberg. Aufn.: Ch. Beyer
Kraft, der vor drei Jahren die Gemeinde Trebel als seinen Alterssitz wählte, ist seit einem halben Jahr Pensionär.
Davor war er 16 Jahre lang der für Finanzen und Personal zuständige Vorstand der evangelischen Stiftung Alsterdorf in Hamburg, der
größten diakonischen Einrichtung Norddeutschlands mit rund 4000 Mitarbeitern.
Renzenbrink und Kraft kennen sich seit vielen Jahren, als der eine noch in Bersenbrück und der andere in Hamburg arbeitete.
Als Ruheständler im Landkreis entdeckte Kraft eines Tages in der EJZ ein Foto mit Renzenbrink -
und rief ihn an.
Den Diakonischen Einrichtungen und Renzenbrink kam diese Kontaktaufnahme gerade recht.
Seit Herbst, als Renzenbrink erklärt hatte, seinen Rettungseinsatz Ende März beenden zu wollen,
waren die DE auf der Suche nach einem neuen Vorstand. Es gab Bewerbungen, doch die möglichen Kandidaten
hatten im letzten Moment dann wohl Angst vor den Aufgaben, die sie erwarteten. Und so ging die Anfrage
an Kraft, "an dessen Kompetenz", so Renzenbrink, "niemand zweifeln muss". Kraft ist Jurist und hat in
der Industrie gearbeitet, bevor er zur Stiftung Altersdorf ging.
Für die nächsten "drei bis vier Jahre" wolle er nun den Weg fortsetzten, den die Diakonischen
Einrichtungen unter Renzenbrinks Führung eingeschlagen haben. Kontakte zu diakonischen und
anderen Geldgebern hat auch er, dazu kommt Sanierungserfahrung, denn auch Alsterdorf ging
es in den 90er-Jahren nicht besonders gut. "Ich kenne die Prozesse, weiß, was machbar ist",
sagt Kraft und freut sich, dass er als Senior seine Erfahrung mitbringen kann, um den Diakonischen
Einrichtungen eine nachhaltige Struktur zu geben. Eine neue Erfahrung werde Kraft hier allerdings
machen, weiß Renzenbrink. In den kleinen Lüchow-Dannenberg DE "gibt es keinen Apparat, man kann
nichts delegieren, muss alles selber machen - aber das ist auch das Spannende". Aus dem ehemaligen
Verein Diakonische Einrichtungen wird zurzeit eine gemeinnützige GmbH, der sich die Diakonischen Heime
Kästorf als Gesellschafter zunächst mit einem 10-Prozent-Anteil anschließen werden. Die DE wollen vom
Knowhow der Kästorfer profitieren. Im Sommer soll die Umwandlung vollzogen werden. Ziel ist es, für die
Diakonischen Einrichtungen Lüchow-Dannenberg ein Gleichgewicht "zwischen Selbstständigkeit und
finanzieller Sicherheit" zu finden, formuliert Kraft.
Nach einem halben Jahr im Ruhestand hat der 61-Jährige mittlerweile auch Lust, wieder aktiv zu sein.
Wäre die Anfrage von der DE nicht gekommen, hätten er sich vielleicht eine Tätigkeit in der Gemeinde
gesucht. Jetzt freut er sich auf die neue Aufgabe. Auf Bernt Renzenbrinks Unterstützung kann er
weiter setzen, der steht bis zu vier Tage im Monat den hiesigen DE weiter zur Verfügung.
Pastor Klaus-Markus Kühnel, der DE-Aufsichtsratsvorsitzende, ist froh, dass Wolfgang Kraft
gefunden wurde, um für ein paar Jahre die DE zu führen - und das er auch vor Ort lebt.
Das mache vieles einfacher. Kraft sei ein lebendes Beispiel für "das Geheimnis und
die Besonderheit des Landkreises, dass man hier Menschen mit Kompetenz und viel Erfahrung
findet, mit denen man hier eigentlich nicht rechnet".
20.3.09
Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung
Vorbildlich neu aufgestellt
Schlüsselübergabe für die Wohnheime der REHA Dannenberg -Jetzt 22 statt 18 Plätze und eine Warteliste
Knapp 38 Quadratmeter groß sind die Appartements in den Wohnheimen der REHA-Dannenberg. Sie bestehen aus einem
größeren Wohnbereich mit Küchenzeile sowie einem Schlafzimmer mit Bad. Anlässlich der Schlüsselübergabe
besichtigten DE-Vorstand Bernt Renzenbrink (Zweiter von links), Bauunternehmer Michael Wieczorek und
REHA-Leiter Detlef Schüler die Appartements von Benjamin Ackermann (links) und Janina Engel, die nach
einer psychischen Erkrankung zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation nach Dannenberg kamen.
by Dannenberg "Es geht bergauf" strahlen Janina Engel und Benjamin Ackermann, beide werden seit einiger Zeit in der "REHA Dannenberg" nach einer psychischen Erkrankung wieder "aufgebaut". Dass der Aufenthalt in der Einrichtung für die medizinische und berufliche Rehabilitation gut tut und wieder eine Perspektive gibt, habe er gleich am ersten Tag gemerkt, berichtet Benjamin Ackermann.
"Es geht bergauf" - das empfinden auch Bernt Renzenbrink, geschäftsführender Vorstand der Diakonischen Einrichtungen im Kirchenkreis, zu denen die REHA Dannenberg gehört, und der REHA-Leiter Detlef Schüler.
Renzenbrink war im Sommer 2007 als vom Diakonischen Werk empfohlener Retter in der Not nach Lüchow-Dannenberg gekommen. Er sollte das damals drohende Ende der REHA abwenden, das auch im schlimmsten Fall das Ende der Diakonischen Einrichtungen nach sich gezogen hätte. Die Kostenträger hatten vorübergehend der REHA wegen des fehlenden Klinikstandards die Betriebserlaubnis entzogen. Renzenbrink, Vorsitzender des Vereins "Senior Consulting Service Diakonie", eines Zusammenschlusses ehemaliger Führungskräfte in der Diakonie, schaffte, was DE-Aufsichtsrat und -Mitglieder vom ihm erhofften. Sein Konzept für die REHA Dannenberg überzeugte den Kostenträger Deutsche Rentenversicherung sowie die Zuschussgeber, sodass für insgesamt 1,7 Millionen Euro zwei neue Wohnheime für die Rehabilitanden gebaut werden konnten. Damit stehen nun 22 Wohnheimplätze zur Verfügung, bislang waren es 18.
Eines dieser Wohnheime befindet sich im Dannenberger Querdeich und wurde bereits im Januar bezogen, das zweite am Develang, hier wurden in der vergangenen Woche die Koffer ausgepackt. Bis dahin waren die Rehabilitanden in Dömitz untergebracht und wurden jeden Tag nach Dannenberg gefahren, denn noch befinden sich die Therapie-Räume auf dem Gelände des Johanniterheimes.
Im Juni nun soll - ebenfalls am Develang - der Grundstein für das neue, rund 1,4 Millionen Euro teure Therapiezentrum gelegt werden. Der Bauunternehmer Michael Wieczorek wird es wieder errichten, aber nicht wie ursprünglich geplant, sondern auch gleichzeitig als Investor fungieren. Eigentümer werden die DE sein, Bernt Renzenbrink hat bereits erste Zuschussgeber gefunden. Der DE-Vorstand ist sichtlich stolz auf das Erreichte: "Hier war es so elendig, jetzt ist die REHA Dannenberg in vorbildlicher Weise neu aufgestellt". Renzenbrink ist stolz, beim Kostenträger viele seiner Vorstellungen durchgesetzt zu haben. Zentrales Ziel des betreuten Wohnangebotes ist die Hilfe und Förderung im Bereich der alltagspraktischen Fähigkeiten, damit jeder und jede Einzelne ein möglichst eigenständiges und aktives Leben führen kann. Die Psychiatrie habe bislang allgemein, was die Ausstattung der Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen angehe, einen Nachholbedarf. Die REHA Dannenberg sei aber nun Vorreiter.
In dieser Woche war die offizielle Schlüsselübergabe für die beiden Wohnheime. Jedes verfügt über elf knapp 38 Quadratmeter große Appartements. Das Konzept "klein, aber mein", soll die Gesundung und Rehabilitation erleichtern. Schließlich seien die Patienten in der REHA 18 bis 55 Jahre alt, hätten schon einen eigenen Haushalt geführt. Bis sie dann durch eine Lebenskrise oder auch durch Drogenkonsum psychisch krank wurden, und das "Chaos im Kopf" begann.
Bis zu einem Jahr bleiben die Patientinnen und Patienten in der REHA in Dannenberg, im Durchschnitt sind es acht Monate. Das Einzugsgebiet der Einrichtung umfasst insgesamt zwölf Landkreise im Umkreis von etwa 150 Kilometer rund um Dannenberg, die dortige Reha ist eine von sieben in Niedersachsen. Längst ist man wieder voll belegt und es gibt eine lange Warteliste, berichtet Detlef Schüler.


