Aktuelles

19.7.11

Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung


"Essen auf Rädern" aus SAW

Diakonische Einrichtungen übergeben Kundenstamm und Routen an den DRK-Kreisverband Salzwedel

Noch be­liefern die Dia­ko­ni­schen Ein­rich­tun­gen mit diesen Autos ihre Kunden in Lüchow-Dan­nen­berg. Da­mit ist Ende des Monats Schluss. "Essen auf Rädern" wird dann vom DRK-Kreis­verband Salz­wedel über­nommen.
Aufn.: R. Groß


  by Lüchow. Mit ihrem An­gebot 'Essen auf Rädern' haben die Dia­ko­ni­schen Ein­richtungen noch nie ein Plus gemacht. Zu­letzt lag das Defi­zit bei rund 20000 Euro, sagt Geschäfts­führer Wolfgang Kraft.
Der hat nun die Reiß­leine gezogen, die Dia­ko­ni­schen Ein­rich­tun­gen wer­den aus diesem An­gebot aus­steigen. Hungern müssen die bis­heri­gen Kun­dinnen und Kun­den des­halb nicht. Sie werden vom 1. August an vom DRK-Kreis­verband Salz­wedel täg­lich mit war­mem Essen oder auch zwei­wö­chent­lich mit Tief­kühl­kost ver­sorgt.
Das DRK be­kommt das Essen - wie bis­lang auch die Dia­ko­ni­schen Ein­richtungen - von der Firma Apetito. Die hatte auch die Ver­bindung zum DRK im Alt­mark­kreis ge­schaffen, nach­dem bei der Dia­konie klar war, dass man "Essen auf Rädern" endgültig ein­stellen wird. Kraft hätte gerne wei­ter­gemacht, hatte auch versucht, das An­gebot mit einer Junior­firma auf­recht­zu­er­halten. Doch da habe das Arbeit­samt nicht mit­gemacht. Mit Fest­an­ge­stellten rechne sich das Ganze nicht. So hat er nun drei Kün­di­gun­gen aus­ge­sprochen, sie treffen zwei Teil­zeit-An­ge­stellte und eine 400-Euro-Kraft. Zwei weitere An­ge­stell­te wechseln auf andere Arbeits­plätze bei den Dia­ko­ni­schen Ein­rich­tungen. Täg­lich waren zuletzt 31 warme Mahl­zeiten zwi­schen Zernien und Höh­beck, mit Ab­stechern nach Müt­zingen und Brand­leben, sowie auf der Strecke Dannen­berg-Lüchow-Wustrow-Lüchow aus­zu­fahren. Dazu kamen alle 14 Tage die Fahrten mit den tief­ge­frorenen Mahl­zeiten bis in den Süd­kreis und in die äußersten Nord­westen hinein - für 23 Kunden. Unterm Strich waren die Kosten zu hoch, die Ein­nahmen zu gering.

Das DRK Salz­wedel ist bislang auf dem Gebiet "Essen auf Rädern" ein kleiner An­bieter, der wachsen will. Er über­nimmt die Routen und die Kun­den und wird das warme Essen - zum bis­herigen Preis - in einem spezi­ellen Fahr­zeug aus­fahren, das mit einem speziellen Ofen aus­ge­stattet ist, in dem die Mahl­zeiten er­wärmt und auch warm­ge­halten werden.
Die Aktivi­täten von DRK-Kreis­ver­bänden enden üblicher­weise an den Kreis­grenzen, in diesem Fall haben die Salz­wedeler den Segen der Lüchow-Dannen­berger. "Wir ge­stat­ten dem Nach­bar­verband, hier tätig zu sein, machen für ihn Werbung und sind beide glücklich", kommen­tiert DRK-Kreis­ge­schäfts­führer Matthias Hanelt. Er freut sich, dass diese Lösung ge­funden wurde, so könne das An­gebot Essen auf Rädern für die länd­liche Be­völker­ung auf­recht­er­halten wer­den. Essen auf Rädern sei nicht nur Ver­pflegung, sondern auch Kommuni­kation nach außen. Und für die älteren Kunden gebe es die Gewiss­heit, dass sich je­mand küm­mern werde, wenn ein­mal auf das Klin­geln die Haus­tür nicht ge­öffnet werde. Die Mit­arbeiter­innen und Mit­arbeiter der Sozial­stationen hätten un­längst ein Probe­essen ver­an­stal­tet. Das Ergeb­nis: "Alles super", meint Hanelt. Er ist froh, dass Essen auf Rädern so dem Land­kreis er­halten bleibe.
Informationen zu diesem Angebot gibt es beim DRK-Kreis­ver­band Salz­wedel in 29410 Salz­wedel, Acker­straße 24, und unter der Tele­fon­nummer (0180) 5035897, die zum Orts­tarif er­reich­bar ist.

12.7.11

Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung


"Eine sinnvolle Ergänzung"

Jugendwerkstatt Küsten schenkt Kindergarten und Schule ein Gewächshaus

Den sym­bo­li­schen Schlüs­sel für das Gewächs­haus über­reich­te Wolf­gang Kraft an Schul­leiter­in Hildegard Sonder­hoff (links) und die Leiterin des Kinder­gartens, Dorothea Vesely.


  lr Küsten. Er freue sich, dass die Jugend­werkstatt das Ge­wächs­haus in gute Hände über­geben könne, sagte der Geschäfts­führer der Dia­koni­schen Ein­rich­tun­gen Wend­land, Wolfgang Kraft. Die Jugend­werk­statt will ein neues Zuhause in Zebelin beziehen. Das Ge­wächs­haus kann sie dort­hin nicht mit­nehmen, "und so ist es gut", so Kraft, "dass der Küstener Kin­der­garten und die Grund­schule des Ortes das Ge­wächs­haus zu nut­zen wissen."
Der Geschäfts­führer sowie Bernd aus dem Bruch, Zimmer­mann und Beteuer in der Jugend­werk­statt, nutzten das Sommer­fest des Küstener Kinder­gartens für die Über­gabe des Ge­wächs­hauses an seine neuen Be­sitzer.

Von der Jugendwerkstatt war es 1998 gebaut worden, Bernd aus dem Bruch berichtete während des Sommerfestes, wie er das Haus da­mals gemein­sam mit den Ju­gend­li­chen aufgestellt hatte. Der Kinder­garten­leiterin Dorothea Vesely über­reichte er auch den Bau­plan. Hildegard Sonder­hoff, Leiter­in der Küstener Grund­schule, betonte, dass das Ge­wächs­haus "eine sinn­volle Er­gänz­ung des Schul­gartens sein wird." Die Ko­ope­ration zwischen Kinder­garten und Schule werde ver­tieft. Für den Kindergarten sei dies der einstieg in ein Konzept zu einem Kindergarten-Garten, er­läu­ter­te Doro­thea Vesely. Neben dem Ge­wächs­haus dürfe man künf­tig auch einen Teil des alten Pfarr­gartens nutzen.

2.7.11
Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung

Therapiezentrum eingeweiht


REHA-Dannenberg feierte auch das 15-jährige Bestehen - Soziale Dimension seelischer Erkrankungen


  by Dannenberg. Erst schien die Sonne, dann stürmte und goss es, dann schien die Sonne wieder: Dieser Wetter­wechsel gestern Mittag passt auch zur Ge­schich­te der REHA-Dan­nen­berg, einer Ein­richtung zur medi­zi­ni­schen und beruf­lichen Reha­bi­li­tation psy­chisch kran­ker Men­schen (RPK). Die hat in der Tat stür­mische Zei­ten hinter sich und kann sich mitt­ler­weile im wahr­sten Sinne des Wortes sehen lassen: Der letzte von ins­gesamt drei Neu­bau­ten, näm­lich das The­ra­pie­zentrum am Dömitzer Damm in Dan­nen­berg, ist gestern Mit­tag ein­ge­weiht worden. Auf den Tag genau am 15. Ge­burtstag der Ein­rich­tung. Die anderen bei­den Neubauten sind die Appart­ment­häuser für die 25 Re­ha­bi­litanten im Quer­deich und im Deve­lang­ring.

Wolfgang Kraft, Ge­schäfts­führer der Dia­ko­nischen Ein­rich­tungen Wend­land, die der Träger ist, er­innerte gestern vor Gästen - unter anderem der Renten­ver­sicherung, Kranken­kassen, des Arbeits­amtes, der Politik und der Kirche - an die Anfänge und die stür­mischen Zeiten des Jahres 2007. Als Retter wurde damals Bernd Renzenbrink vom Senior Con­sul­ting­service Dia­konie ge­ru­fen, "dank dessen be­son­derer Be­gabung", so Wolfgang Kraft, das notwendige Geld für die Neu­bauten zusammen­kam. Renzenbrink selbst zitierte an­gesichts der nun be­endeten Neu­auf­stellung der Reha Fried­rich Schiller - "Freude schöner Götter­funken" - und freute sich, dass Kairos, der griechische 'Gott des gün­stigen Augen­blicks', der REHA-Dannen­berg gut ge­sonnen war. Renzen­brink und sein Nach­folger Kraft dankte allen Unter­stützern und auch den Mit­arbei­tenden, die eini­ges hätten durch­stehen müssen.


Bei der Ein­weihungs­feier des Neu­baus der REH-Dannen­berg sprach auch Dr. Sebastian Stierl von der Psychi­atrischen Klinik Lüne­burg. Die Zu­hörenden in der ersten Reihe (von rechts): Elb­tal­aues Samt­gemeinde­bürger­meister Jürgen Meyer, Bernt Renzenbrink, Bau­unter­nehmer Michael Wieczorek und Wolfgang Kraft, Ge­schäfts­führer der Dia­konischen Ein­rich­tungen Wend­land. Aufn.: Ch. Beyer


Die REHA-Dannen­berg hatte zur Feier zwei Refe­renten ein­ge­laden, die Grund­sätz­liches zur Sozial­psychia­trie und zur Arbeit der RPK's sagten. Dr. Sebastian Stierl von der Psychia­trischen Kli­nik in Lüne­burg be­tonte, dass es an­ge­sichts der Ver­bre­chen der Psychia­trie in der Ver­gangen­heit weiter not­wen­dig sei, die soziale Dimen­sion see­lischer Er­kran­kungen zu be­to­nen. Für ihn sind Psychose-Seminare, die Betroffene, Ange­hörige und Fach­leute zu­sam­men­bringen eine "großer Fort­schritt". Dr. Stierl wünschte sich noch mehr ambu­lante Be­treu­ungs­mög­lich­keiten mit Krisen­diensten. Dass es hier man­ge­le, habe auch die Pharma­indu­strie erkannt und hoffe auf ein neues Geschäftsfeld - "ein Skandal".

Brigitte Kumbier-Jordan vom Institut für an­ge­wandte Sozial­fragen in Göttin­gen, be­zeich­nete die RPK's als ein Erfolgs­modell, weil sie wohn­ort­nah, früh­zeitig und bedarfs­gerecht Menschen mit psychi­schen Stö­rungs­bildern eine dauer­hafte soziale und beruf­liche Teil­habe er­mög­lich­ten.

Die Nutzer seien zu 60 Prozent männ­lich und im Durch­schnitt 30 Jahre alt, litten an Psy­cho­sen, Persön­lich­keits­stö­run­gen, Pho­bien. In der Reha ent­wick­el­ten sie eine Lebens- und Be­rufs­per­spek­tive, bauten ihre sozia­len Kompe­tenzen aus, lernten ihre Er­krankung zu ver­stehen, sowie be­las­tende Fak­toren zu er­kennen. Im Bundes­durch­schnitt würden rund 50 Prozent auf den ersten Arbeits­markt inte­griert, gut ein Viertel auf den zweiten Arbeits­markt, ein weiteres Vier­tel bleibe er­werbs­un­fähig.

Martin Donat, Mit­arbeiter der Reha, sprach als stell­ver­treten­der Land­rat: Er wünschte sich, dass sich Kranke und Gesunde auf­ein­ander­zu­be­wegen, krank­machende Arbeits­bedingun­gen nicht zu ak­zep­tieren und die Lebens­welt so zu ge­stalten, dass an ihr auch "dünn­häutige Men­schen" teil­nehmen können.

26.4.11

Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung


Neue Pflegedienstleitung


Beate Schumann an der Spitze der Diakonie-Pflegestation

lr Dannenberg. In der Dia­ko­niestation Lüchow-Dan­nen­berg hat ein Tausch auf der Leitungs­ebene statt­ge­funden: Beate Schumann, die bis­herige Stell­ver­tre­ter­in, über­nahm von Hannelore Fröhlich-Hesse die Leitung der Diakonie­station. Hanne­lore Fröhlich-Hesse, nun in Alters­teil­zeit, bleibt als "neue" stell­ver­tre­tende Leiterin noch bis 2015 der Diakonie erhalten.


Foto: Beate Schumann (rechts) ist neue Leiterin der Diakoniestation Lüchow-Dannenberg, Hannelore Fröhlich-Hesse, ihre Vorgängerin, ist nun ihre Stellvertreterin.     Aufn.: R. Schaate


Sie stand von 2003 an der ambulanten Pflege vor. Mittlerweile werden 130 Patienten von 30 Pflegekräften betreut, die in vier örtlichen Teams (Lüchow, Dannenberg, Lemgow und Gartow) organisiert sind. Alle Frauen arbeiten auf Teilzeitbasis, da die Pflegearbeit als Vollzeitstelle zu belastbar wäre.


Hannelore Fröhlich-Hesse und Beate Schumann arbeiten seit der Gründung der Station 1995 auf dem Gebiet der ambulanten Haus-, Familien- und Kranken­pflege. Beide sind ausgebildete Krankenschwestern und haben sich in einem zweijährigen Leitungskurs für die Aufgaben fit gemacht. Wie ihre Vorgängerin versieht die neue Leiterin Beate Schumann nicht nur adminis­trative Aufgaben von Personal­führung bis Qualitätssicherung, sondern bleibt als Springerin auch in der Pflege aktiv. Schließlich sehen beide Frauen in ihrer Arbeit "mehr als einen Job, es ist auch ein Stück Berufung".

8.4.11

Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung


"Voll ausgelastet - mehr ist nicht drin"

Schulmensa in Lüchow: Feier nach einem erfolgreichen Jahr - An Schultagen weit über 100 Gäste

Bild: Zur Feier des Tages gab es Gegrilltes und mehr - sogar die stell­ver­tre­ten­de Mensa-Leiterin Christine Born griff selbst zur Kelle: Die Schul­mensa in Lüchow hat gestern nach ihrem Neu­start auf ein er­folg­reiches erstes Jahr zu­rück­ge­blickt.
Aufn.: J. Feuerriegel


gel Lüchow. Als die Schulmensa in Lüchow vor fast genau einem Jahr unter neuer Regie einen Neustart wagte, hob sie zu einem Blindflug ab. Die Erfahrungen aus dem ersten An­lauf waren deprimierend. Es gab Tage, da hatte der ehe­malige Be­trei­ber gerade mal fünf warme Mahl­zeiten verkauft. Welch Kontrast ein Jahr später. Wolfgang Kraft sitzt mit einem Lächeln im Gesicht in der Mensa uns sagt: "Eigentlich müssten wir erweitern."
Kraft ist Geschäftsführer der Dia­ko­nischen Ein­richtungen Wend­land, die mit ihrer Jugendwerkstatt Küsten die Schulmensa in Lüchow betreiben. Und die schreibe zumindest eine schwarze Null, wie es im Geschäftsdeutsch heißt. Und das genügt. Denn das Mensa-Projekt ist nicht gewinn­ori­en­tiert, sondern will vor allem sozial be­nach­tei­ligte Jugend­liche, die Schwie­rig­keiten auf dem Arbeits­markt haben, für diesen fit machen. Einer­seits. Anderer­seits müssen die Lüchower Ganz­tags­schulen ein Mensa-Angebot vor­halten. Beides ist offen­bar ge­lungen. Wie heißt es so schön neu­deutsch: eine win-win-Situation.
Weit über 100 Schüler­innen und Schüler fre­quen­tieren an Schul­tagen die Mensa, weiß Wolfgang Kraft. So würden im Schnitt 70 Essen im Tag her­aus­ge­geben und zusätz­lich Bröt­chen und Snacks. Und die Helfer der Jugend­werk­statt, die wochen­tags zwischen 9 und 14 Uhr kochen und be­dienen, "profi­tieren alle davon", weiß Elke Frey, die Leiterin der Werk­statt. Rund 20 Jugend­liche seien so mit mehr Zu­ver­lässig­keit und Selbst­ständigkeit erfolg­reich an den ersten Arbeits­markt oder über­betrieb­liche Aus­bildun­gen heran­geführt worden. Das Konzept sei mit finan­zieller Hilfe der Agentur für Arbeit und der N-Bank auf­ge­gangen, sagt Elke Frey.

Die einjährige Erfolgs­geschichte der Lüchower Schul­mensa war gestern An­lass für eine kleine Feier. Das Wetter spielte mit: So gab es sogar im Freien zu­sätz­lich Ge­grill­tes im Angebot, zudem alkohol­freie Cocktails zum Jubiläums­preis. In den großen Pausen spielten die Rock­band-Klasse der Real­schule Lüchow und 'Maggy Lu' vom Gymnasium.
Die Schul­mensa ist also an die Grenzen ihrer der­zeiti­gen Möglich­keiten ge­stoßen. Knapp über 60 Sitz­plätze stehen zur Ver­fügung. "Wir könnten mehr um­setzen, wenn wir mehr Plätze hätten", sagt Wolfgang Kraft. Man sei so aber "voll aus­ge­lastet - mehr ist nicht drin". Zu­dem be­treibt die Mensa eine Cafe­teria in der Real­schule sowie einen Kiosk im Gymnasium. In den Berufs­bildenden Schulen sei ebenfalls noch ein Kiosk geplant.
Reibungs­punkte gab es offen­bar mit dem Gast­stätten­verband. Zum einen, weil die Jugend­lichen über Ein-Euro-Jobs quali­fiziert werden. Doch da habe der Gast­stätten­verband sogar zuge­stimmt, erzählt Elke Frey. Schließ­lich mache die Jugend­werk­statt die Jugend­lichen so für den Arbeits­markt fit, von dem die Branche dann auch profitiere. Zum anderen gab's und gibt's Bedenken wegen der Konkur­renz­situation. Doch Wolfgang Kraft unter­streicht: "Wir treten nicht in Konkurrenz zu den Gewerbe­treibenden." Schließ­lich biete man kein öffent­liches Angebot, sondern nur eines für den Schul­betrieb. Man passe auf, dass das nicht miss­braucht werde, sagt Kraft. Zudem seien die Ganz­tags­schulen sogar ver­pflichtet, eine Mensa vor­zu­halten.